Nationalpark Bike Marathon

Dieses Jahr reiste das Team Birchli mit einer ziemlich grossen Truppe ins Engadin. Sechs Fahrerinnen und Fahrer des Teams standen selbst am Start. Dazu kamen vier Freunde, die mit uns unterwegs waren und das Rennen ebenfalls unter die Räder nahmen. Weitere fünf Freunde und Familienmitglieder waren als Betreuer dabei und sorgten dafür, dass rund ums Rennen alles lief.

Vom ambitionierten Rennmodus bis zur etwas entspannteren Engadin-Runde war dabei so ziemlich alles vertreten.

 

Jauer – 107 km

Für Robin und Loris klingelte der Wecker bereits um 5 Uhr morgens. Nach einem schnellen Frühstück, je zwei Tassen Kaffee und der Fahrt mit dem Bike-Shuttle nach Fuldera konnte es losgehen.

Dort warteten 107 Kilometer und einige ziemlich unangenehme Höhenmeter.

Die beiden starteten zügig, hielten sich an den ersten beiden Anstiegen Richtung Livigno aber bewusst noch etwas zurück. Denn nach Livigno wartete das grösste Hindernis des Tages: der legendäre Chaschauna Pass mit seiner Passhöhe auf fast 2700 Metern.

Und tatsächlich geschah Historisches: Loris hatte am Chaschauna für einmal keinen kompletten Motorplatzer und konnte die hohe Pace von Robin bis oben mitgehen.

In der Abfahrt vom Chaschauna Pass erwischte Loris dann allerdings einen Platten. In der Tech-Zone konnte der Defekt zum Glück schnell behoben werden, bevor es weiter Richtung Ziel ging.

Bei Robin war spätestens ab S-chanf endgültig Schluss mit Zurückhaltung. Auf den letzten Kilometern sammelte er nochmals zahlreiche Fahrer ein und raste auf einen bärenstarken 6. Rang Overall – bei 181 Startern.

Auch Loris fand nach dem Defekt wieder seinen Rhythmus und fuhr noch auf Rang 13 Overall ins Ziel.

Damit standen am Ende gleich beide auf dem Podest der Kategorie «Herren Fun 1»: Robin auf Rang 2, Loris auf Rang 3.

 

Putèr– 47 km

Auf der 47-Kilometer-Strecke war die Ausgangslage etwas entspannter.

Nicht jeder im Team hatte vor, sich für eine möglichst gute Platzierung komplett ins Delirium zu schiessen. Joel und Uli gingen die Runde deshalb in einem etwas angenehmeren Tempo an. So blieb zumindest genügend Zeit, zwischendurch auch einmal die Landschaft anzuschauen und gedanklich schon das Bier im Ziel vorzubereiten.

Tim und Lars interpretierten «gemütlich» allerdings etwas anders.

Tim lieferte ein richtig starkes Rennen ab und holte sich den 3. Rang in der Kategorie «Herren Fun 1». Overall bedeutete das Rang 28 von 263 Startern.

Lars war ebenfalls schnell unterwegs und folgte nur wenig dahinter: Rang 7 in der Kategorie und Rang 55 Overall.

Alessia zeigte ebenfalls eine sehr starke und konstante Fahrt und erreichte das Ziel nach 2:30 Stunden.

 

Ein grosses Dankeschön geht an unsere Betreuer, die uns während des Rennens bestens versorgten und ganz nebenbei auch noch den kompletten Team-Birchli-Fuhrpark mit vier Autos von Zernez nach Scuol verschoben.

Nationalpark Bike Marathon 2026: Kann man so machen.

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