Rennbericht Nationalpark Bike Marathon 2025  

Team Birchli trotzt Schnee, Regen und Höhenmetern

Das Rennwochenende in Graubünden begann ungewöhnlich.Schnee und Regen führten dazu, dass die Veranstalter kurzfristig eine alternative Strecke bekanntgaben für die Mittel und Langdistanz. Trotz der Wetterkapriolen war die Stimmung im Team ausgezeichnet. Schon am Freitag reisten die «Team Birchli Athleten» gemeinsam an, genossen ein geselliges Abendessen und verbrachten die Nacht in Zernez. Bereit für ein langes und intensives Rennwochenende.

Früher Start auf der Langstrecke

Am Samstagmorgen um 7:15 Uhr fiel in Scuol der Startschuss für die Langdistanz: 110 Kilometer und 3’150 Höhenmeterwarteten auf Justin. Technisch fordernde Trails und lange Anstiege machten das Rennen zu einer echten Prüfung. Parallel dazu stellte sich Timo der 80-Kilometer-Strecke, eine verkürzte Variante der Langdistanz, die jedoch ebenfalls mit steilen Anstiegen und anspruchsvollen Passagen alles andere als einfach war. Beide kämpften sich entschlossen durch und hielten das Tempo hoch.

Explosives Rennen über 47 Kilometer

Für die acht Athleten (Tim, Joel, Elin, Isabel, Lars, Uli, Alessia, Michi) der Kurzdistanz brachte der verschobene Start einen Vorteil: Bei besserem Wetter, steigenden Temperaturen und trockenerer Strecke fiel um 12 Uhr der Startschuss.
Die 47 Kilometer erwiesen sich als sehr schnelles, intensives Rennen. Jeder Kilometer forderte die volle Power, Attacken wurden früh gesetzt und das Tempo blieb hoch. Wer im Ziel ankam, konnte später noch seine Teamkollegen anfeuern, die nachfolgten. 

Schlamm, Erschöpfung und Stolz

Die Ziellinie zu überqueren, war für alle eine Erlösung: verschmutzt vom Schlamm, müde von den Anstiegen, aber stolz auf die gezeigten Leistungen. Wer bereits im Ziel war, unterstützte seine Teamkollegen lautstark auf den letzten Metern, was für zusätzliche Motivation sorgte.

Podestplätze & Highlights

Das Wochenende brachte für Team Birchli gleich mehrere starke Resultate. Auf der Mitteldistanz konnte Timo lange Zeit mit der Spitzengruppe mithalten und belohnte sich am Ende mit einem sehr starken zweiten Rang. Auf der Kurzdistanz überzeugte Elin mit einem beherzten Rennen und erreichte den hervorragenden zweiten Platz. Ihre Mutter Isabel verpasste das Podest nur knapp, gerade einmal 20 Sekunden trennten sie von Rang drei, sodass sie als Vierte ein starkes Ergebnis erzielte. Für besondere Emotionen sorgte zudem Uli, der sich mutig aus seiner Komfortzone wagte, ein tapferes Rennen fuhr und mit seiner Leistung zum „Sieger der Herzen“ des Wochenendes wurde.

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