24 Rennen Schötz 2025

Einsiedlerinnen und Einsiedler am 24h-Mountainbikerennen in Schötz

Am vergangenen Wochenende fand das letzte 24-Stunden-Mountainbikerennen in Schötz statt. Mit dabei war auch das Team Birchli – vertreten durch ein Achterteam (Lars Kälin, Justin Moser, Elin Fässler, Alessia Holdener, Joel Holdener, Jan Auf der Maur, Yanik Berli und Tim Hiestand), ein Zweierteam (David Hauswirth und Robin Moser), den Einzelfahrer Marco Herrsche sowie ein starkes Vierergespann aus dem Willerzell mit Roger Steiner, Thomas Geiges, Flurin Dermont und Roman Gyr.

Wie jedes Jahr fiel der Startschuss am Samstag, dem 5. Juli, um punkt 14:00 Uhr – dieses Mal bei schweisstreibenden 30 Grad, definitiv keine Idealbedingungen für ein derart kräftezehrendes Rennen.

Achterteam: Teamgeist, Tempo und DJ

Das Achterteam des Team Birchli erwischte einen perfekten Start: Justin Moser konnte nach den beiden Startrunden und seiner ersten offiziellen Runde das Rennen anführen und übergab das Staffelholz an Lars Kälin. In diesem Team stand der Spass und das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund – jede und jeder sollte das Beste geben können, ganz ohne Leistungsdruck. Für Stimmung auf dem Campingplatz sorgte der hauseigene DJ Joel Holdener, der mit seinen Hardstyle-Beats für gute Laune sorgte.

Trotz Stürzen und sogar einem gebrochenen Bike liess sich das Team nicht aus der Ruhe bringen. Dank der mitgebrachten Ersatzvelos von David Hauswirth und Robin Moser konnte der Schaden rasch überbrückt werden. Mit konstanten Rundenzeiten und sogar der schnellsten Runde des gesamten Rennens (Justin Moser mit 10:47 min) sicherte sich das Achterteam schliesslich den starken 7. Rang mit 103 gefahrenen Runden – von insgesamt 15 gestarteten Achterteams.

Konstante Leistung des Viererteams aus dem Willerzell

Das Viererteam um Roger, Thomas, Flurin und Roman zeigte eine konstant starke Leistung über die gesamten 24 Stunden. Sie hielten ihr Tempo und ihre Taktik konsequent durch und konnten so mit 107 gefahrenen Runden den 4. Platz von 14 gestarteten Viererteams in ihrer Kategorie sichern.

Titelverteidigung knapp verpasst: Das Zweierteam

Das Zweierteam des Team Birchli ging das Rennen bewusst kontrolliert an – mit dem Wissen, dass ein 24-Stunden-Rennen nicht in den ersten Runden gewonnen wird. Ziel war die Titelverteidigung. Nach einem soliden Start kämpften sie sich rasch an die Spitze, mussten sich jedoch über weite Strecken des Rennens in einem packenden Duell mit dem Team «Cyclophile» behaupten.

Am Ende fehlte die letzte Kraftreserve, um den Sieg erneut ins Birchli zu holen. Dennoch erreichten David Hauswirth und Robin Moser mit beeindruckenden 112 Runden den 2. Platz von 13 gestarteten Zweierteams – eine eindrückliche Leistung in einem engen Feld.

Starke Einzelfahrt von Marco Herrsche

Auch Marco Herrsche trat wieder in der Kategorie der Einzelfahrer an. Nach dem letztjährigen 2. Platz war sein Ziel klar: Ganz nach oben aufs Podest. Trotz starker Übelkeit während des Rennens zeigte er beeindruckende mentale Stärke und arbeitete sich Runde für Runde nach vorne. Am Ende erreichte er mit 91 gefahrenen Runden den hervorragenden 3. Platz von 21 gestarteten Einzelfahrern – ein Ergebnis, auf das er unglaublich stolz sein kann.

Fazit:

Auch wenn einige der gesteckten Ziele knapp verfehlt wurden, überwog bei allen Fahrerinnen und Fahrern die Zufriedenheit mit der eigenen Leistung. Denn allein schon die Teilnahme und das Durchhalten bei einem 24-Stunden-Mountainbikerennen ist eine herausragende sportliche Leistung – auf die das gesamte Team Birchli mit Stolz zurückblicken kann.

Besonderer Dank gilt den zahlreichen Helferinnen und Helfern vor Ort – ohne sie wären solche grossartigen Leistungen überhaupt nicht möglich gewesen.

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